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Europäischer Friede

Und nochmal Kant.
In seinem philosophischen Entwurf „Zum ewigen Frieden“ (1795) beschreibt Immanuel Kant die Voraussetzungen für einen dauerhafte, „ewigen“ Frieden. Sechs Artikel stellt er seinen Überlegungen voraus, von denen zwei, welche gut auf griechische Zustände bezogen werden können, kurz beleuchtet werden sollen:


4. Es sollen keine Staatsschulden in Beziehung auf äußere Staatshändel gemacht werden.

[…]weil der endlich doch unvermeidliche Staatsbankerott manche andere Staaten unverschuldet in den Schaden mit verwickeln muß, welches eine öffentliche Läsion der letzteren sein würde. Mithin sind wenigstens andere Staaten berechtigt, sich gegen einen solchen und dessen Anmaßungen zu verbünden.


Im heutigen Wirtschaftssystem ist es jedoch unerlässlich Schulden zu machen, um als Staat handlungsfähig zu bleiben, bzw. um überhaupt dem prinzipiell jederzeit möglichen Bankrott entgehen zu können, da nur über die Aufnahme neuer Schulden die alten Schulden plus Zinsen refinanziert werden können.

Staatsschulden in Bezug auf den Außenhandel kommen in Europa unter anderem durch den deutschen Exportüberschuss von 158,1 Milliarden € zustande. Insgesamt fuhr Deutschland 2011 Güter im Wert von 1,06 Billionen (1060,1 Milliarden) € aus, von denen 627,3 Milliarden € in EU-Staaten exportiert wurden. Ganze 420,9 Milliarden € wurden in die Länder der Eurozone exportiert, also in Länder, welche größtenteils die selbe Währung haben, und daher nicht durch eine Abwertung der eigenen Währung regulierend in den Geldverkehr eingreifen können.. (Statistisches Bundesamt)

Die Eurozone(1):
Die Eurozone


5. Kein Staat soll sich in die Verfassung und Regierung eines andern Staats gewalttätig einmischen.


Auch dieser Maxime scheint der deutsche Staat wenig Beachtung zu schenken. Denn Gewalt heißt nicht nur militärisches Vorgehen, Gewalt das heißt auch Zwang. Und Zwang, davon können die Menschen in Griechenland zur Zeit ein Liedchen singen.
Deutschland ist also fleißig dabei die Saat zukünftiger Konflikte zu sähen, während die aktuellen mit dem Mittel des Zwangs unterdrückt werden sollen. Ein Fundament für ewigen Frieden sieht anders aus.

(1) Wikimedia Commons, Uploader: Glentamara

Zum Staat III

Arten der Staatsverfassung sind [nach Kant]: „A. Gesetz und Freiheit ohne Gewalt (Anarchie). B. Gesetz und Gewalt ohne Freiheit (Despotism). C. Gewalt ohne Freiheit und Gesetz (Barbarbei). D. Gewalt mit Freiheit und Gesetz (Republik).“ Nur die letztere ist eine wahre bürgerliche Verfassung; „Republik“ bedeutet aber hier nur einen „Staat überhaupt“. Das höchste Gesetz einer bürgerlichen Gesellschaft ist nicht das „Sinnenwohl“ (die Glückseligkeit der Bürger), sondern das „Verstandeswohl“, d. h. „die Erhaltung der einmal bestehenden Staatsverfassung“.

Rudolf Eisler, Kant-Lexikon

Zum Staat II

„Wir Anarchisten haben der Diktatur das endgültige Urteil gesprochen … Wir wissen, dass jede Diktatur, und wenn sie noch so ehrliche Absichten hat, zum Tode der Revolution führt. Wir wissen…, dass die Idee der Diktatur nichts anderes ist als ein übles Produkt des Regierungsfetischismus, der … stets bestrebt war, die Sklaverei zu verewigen.“

Pjotr Kropotkin

Über den Kapitalismusbegriff der Bewegung

Historisch mussten Linke, die sich von einer drastischen Verschlechterung der sozialen Verhältnisse politisch bessere Perspektiven erhofften, konstatieren, dass die SA-Aufmärsche dann doch schneller organisiert waren als die soziale Revolution.

Berhnhardt Schmidt: Occupy the Movement

Am Anfang war Erziehung

Auch wenn sich Alice Miller wohl kaum selber als Anarchistin bezeichnet hätte, hat sie sich, wie kaum jemand anderes, mit den Folgen von Erziehung, Pädagogik und Psychoanalyse als Herrschaftsinstrumente in der Gesellschaft auseinandergesetzt. Insbesondere der Einfluss frühkindlicher Erlebnisse auf die Entwicklung von Persönlichkeit und die sich wiederholenden Handlungsmuster von „Erzogenen“ in Bezug auf ihre eigenen Kinder stellte sie bei ihrer Arbeit in den Vordergrund:

In seiner Weihnachtsansprache 1979 sagte Johannes Paul II. zum Jahr des Kindes, daß man dem Kinde Ideale vermitteln sollte. Dieser Satz ist im Munde eines liebesfähigen Menschen zweifellos gut gemeint. Wenn aber kirchliche und weltliche Pädagogen sich anschicken, dem Kind vorgeschriebene Ideale vermitteln zu wollen, greifen sie zu den Mitteln der Schwarzen Pädagogik und erziehen Kinder höchstens zu erziehenden Erwachsenen, aber nicht zu liebenden Menschen.
Kinder die man respektiert, lernen Respekt. Kinder, die man bedient, lernen dienen, lernen dem Schwächeren dienen. Kinder, die man so liebt, wie sie sind, lernen auch Toleranz. Auf diesem Boden entstehen ihre eigenen Ideale, die gar nicht anders als menschenfreundlich sein können, weil sie aus der Erfahrung der Liebe hervorgehen.
Ich bin mehr als einmal mit dem Gedanken konfrontiert worden, daß ein Mensch, dem es möglich gewesen wäre, in der Kindheit sein wahres Selbst zu entwickeln, in unserer Gesellschaft ein Martyrium auszustehen hätte, weil er ihr die Anpassung an einige ihrer Normen verweigern würde. Es spricht einiges für diesen Gedanken, den man oft als Argument für die Notwendigkeit der Erziehung gebraucht. Die Eltern möchten ihr Kind, wie sie sagen, so früh wie möglich anpassungsfähig machen, damit es später in der Schule und im Berufsleben nicht zu sehr leiden müsse. Da das Leiden der Kindheit und dessen Auswirkungen auf die Charakterbildung bisher noch wenig bekannt sind, behält diese Argumentation scheinbar ihr Gewicht. Die Beispiele aus der Geschichte scheinen ihr sogar recht zu geben, denn viele Menschen die sich den herrschenden Normen ihrer Gesellschaft verweigert hatten und die Wahrheit, d.h. auch sich selbst treu geblieben waren, mußten als Märtyrer sterben.
Doch wer ist es eigentlich, der eifrig dafür sorgt, daß die Normen der Gesellschaft eingehalten werden, der die Andersdenkenden verfolgt, ans Kreuz schlägt – wenn nicht die „richtig“ erzogenen Menschen? Es sind Menschen die ihren seelischen Tod schon in ihrer Kindheit zu akzeptieren lernten und ihn erst spüren, wenn sie in den Kindern oder Jugendlichen dem Leben begegnen. Dann muß dieses Lebendige umgebracht werden, damit es sie nicht an ihren eigenen Verlust erinnert.

aus Alice Miller – Du sollst nicht merken (1983)

Des Todes sollen sie sterben!

Da sich ja immer öfter auch von vermeintlich emanzipatorischer Seite aus positiv auf „unsere jüdisch-christliche Tradition“ bezogen wird, hier einige schöne Bibelzitate.

3. Mose Kapitel 20, Sexualverhalten:

Wer die Ehe bricht mit jemandes Weibe, der soll des Todes sterben, beide, Ehebrecher und Ehebrecherin, darum daß er mit seines Nächsten Weibe die Ehe gebrochen hat.

Wenn jemand beim Knaben schläft wie beim Weibe, die haben einen Greuel getan und sollen beide des Todes sterben

Wenn jemand ein Weib nimmt und ihre Mutter dazu, der hat einen Frevel verwirkt; man soll ihn mit Feuer verbrennen und sie beide auch, daß kein Frevel sei unter euch.

Wenn jemand beim Vieh liegt, der soll des Todes sterben, und das Vieh soll man erwürgen.
Wenn ein Weib sich irgend zu einem Vieh tut, daß sie mit ihm zu schaffen hat, die sollst du töten und das Vieh auch; des Todes sollen sie sterben

Wenn ein Mann beim Weibe schläft zur Zeit ihrer Krankheit und entblößt ihre Scham und deckt ihren Brunnen auf, und entblößt den Brunnen ihres Bluts, die sollen beide aus ihrem Volk ausgerottet werden.

Wenn jemand bei seines Vaters Weibe schläft, daß er seines Vater Blöße aufgedeckt hat, die sollen beide des Todes sterben
Wenn jemand bei seiner Schwiegertochter schläft, so sollen sie beide des Todes sterben; ihr Blut sei auf ihnen.
Wenn jemand seine Schwester nimmt, seines Vaters Tochter oder seiner Mutter Tochter, und ihre Blöße schaut und sie wieder seine Blöße, das ist Blutschande. Die sollen ausgerottet werden vor den Leuten ihres Volks; denn er hat seiner Schwester Blöße aufgedeckt; er soll seine Missetat tragen.

5. Mose Kapitel 22/ 3. Mose Kapitel 21, Jungfräulichkeit (natürlich geht es um die Frau)

Wenn jemand ein Weib nimmt und wird ihr gram, wenn er zu ihr gegangen ist, und legt ihr etwas Schändliches auf und bringt ein böses Geschrei über sie aus und spricht: Das Weib habe ich genommen, und da ich mich zu ihr tat, fand ich sie nicht Jungfrau, so sollen Vater und Mutter der Dirne sie nehmen und vor die Ältesten der Stadt in dem Tor hervorbringen der Dirne Jungfrauschaft. Und der Dirne Vater soll sagen: Ich habe diesem Mann meine Tochter zum Weibe gegeben; nun ist er ihr gram geworden und legt ein schändlich Ding auf sie und spricht: Ich habe deine Tochter nicht Jungfrau gefunden; hier ist die Jungfrauschaft meiner Tochter. Und sollen das Kleid vor den Ältesten der Stadt ausbreiten. So sollen die Ältesten der Stadt den Mann nehmen und züchtigen und um hundert Silberlinge büßen und dieselben der Dirne Vater geben, darum daß er eine Jungfrau in Israel berüchtigt hat; und er soll sie zum Weibe haben, daß er sie sein Leben lang nicht lassen möge.
Ist’s aber Wahrheit, daß die Dirne nicht ist Jungfrau gefunden, so soll man sie heraus vor die Tür ihres Vaters Hauses führen, und die Leute der Stadt sollen sie zu Tode steinigen, darum daß sie eine Torheit in Israel begangen und in ihres Vaters Hause gehurt hat; und sollst das Böse von dir tun.

Eine Witwe, oder eine Verstoßene, oder eine Entehrte, oder eine Hure soll er [der Priester] nicht nehmen; sondern eine Jungfrau aus seinem Volk soll er zum Weibe nehmen, daß er seinen Samen nicht entweihe unter seinem Volk.

Wenn eines Priesters Tochter sich durch Hurerei entheiligt, so soll man sie mit Feuer verbrennen; denn sie hat ihren Vater entheiligt.

5. Mose 22, Vergewaltigung:

Wenn jemand an eine Jungfrau kommt, die nicht verlobt ist, und ergreift sie und schläft bei ihr, und es findet sich also, so soll, der bei ihr geschlafen hat, ihrem Vater fünfzig Silberlinge geben und soll sie zum Weibe haben, darum daß er sie geschwächt hat; er kann sie nicht lassen sein Leben lang

Wenn eine Dirne jemand verlobt ist, und ein Mann kriegt sie in der Stadt und schläft bei ihr, so sollt ihr sie alle beide zu der Stadt Tor ausführen und sollt sie steinigen, daß sie sterben; die Dirne darum, daß sie nicht geschrieen hat, da sie doch in der Stadt war; den Mann darum, daß er seines Nächsten Weib geschändet hat; und sollst das Böse von dir tun.

3. Mose Kapitel 20/ 5. Mose Kapitel 21, Aufmüpfige Kinder:

Wer seinem Vater oder seiner Mutter flucht, der soll des Todes sterben

Wenn jemand einen eigenwilligen und ungehorsamen Sohn hat, der seines Vaters und seiner Mutter Stimme nicht gehorcht und, wenn sie ihn züchtigen, ihnen nicht gehorchen will, so sollen ihn Vater und Mutter greifen und zu den Ältesten der Stadt führen und zu dem Tor des Orts, und zu den Ältesten der Stadt sagen: Dieser unser Sohn ist eigenwillig und ungehorsam und gehorcht unsrer Stimme nicht und ist ein Schlemmer und ein Trunkenbold. So sollen ihn steinigen alle Leute der Stadt, daß er sterbe, und sollst also das Böse von dir tun, daß es ganz Israel höre und sich fürchte.

5. Mose Kapitel 20/21/4. Mose Kapitel 31, Kriegsregeln:

Wenn du vor eine Stadt ziehst, sie zu bestreiten, so sollst du ihr den Frieden anbieten. Antwortet sie dir friedlich und tut dir auf, so soll das Volk, das darin gefunden wird dir zinsbar und untertan sein. Will sie aber nicht friedlich mit dir handeln und will mit dir kriegen, so belagere sie. Und wenn sie der HERR, dein Gott, dir in die Hand gibt, so sollst du alles, was männlich darin ist, mit des Schwertes Schärfe schlagen. Allein die Weiber, die Kinder und das Vieh und alles, was in der Stadt ist, und allen Raub sollst du unter dich austeilen und sollst essen von der Ausbeute deiner Feinde, die dir der HERR, dein Gott, gegeben hat. Also sollst du allen Städten tun, die sehr ferne von dir liegen und nicht von den Städten dieser Völker hier sind.
Aber in den Städten dieser Völker, die dir der HERR, dein Gott, zum Erbe geben wird, sollst du nichts leben lassen, was Odem hat

Wenn du in einen Streit ziehst wider deine Feinde, und der HERR, dein Gott, gibt sie dir in deine Hände, daß du ihre Gefangenen wegführst, und siehst unter den Gefangenen ein schönes Weib und hast Lust zu ihr, daß du sie zum Weibe nehmest, so führe sie in dein Haus und laß sie ihr Haar abscheren und ihre Nägel beschneiden und die Kleider ablegen, darin sie gefangen ist, und laß sie sitzen in deinem Hause und beweinen einen Monat lang ihren Vater und ihre Mutter; darnach gehe zu ihr und nimm sie zur Ehe und laß sie dein Weib sein.

So erwürgt nun alles, was männlich ist unter den Kindern; und alle Weiber, welche einen Mann durch Beischlaf kennengelernt haben, die tötet; aber alle weiblichen Kinder, die von männlichem Beischlaf nichts wissen, die lasset für euch leben.

5. Mose Kapitel 13, Akzeptanz anderer Religionen:

Wenn dich dein Bruder, deiner Mutter Sohn, oder dein Sohn oder deine Tochter oder das Weib in deinen Armen oder dein Freund, der dir ist wie dein Herz, heimlich überreden würde und sagen: Laß uns gehen und andern Göttern dienen! – die du nicht kennst noch deine Väter, von den Göttern der Völker, die um euch her sind, sie seien dir nahe oder ferne, von einem Ende der Erde bis an das andere, so willige nicht darein und gehorche ihm nicht. Auch soll dein Auge seiner nicht schonen, und sollst dich seiner nicht erbarmen noch ihn verbergen, sondern sollst ihn erwürgen. Deine Hand soll die erste über ihm sein, daß man ihn töte, und darnach die Hand des ganzen Volks. Man soll ihn zu Tode steinigen, denn er hat dich wollen verführen von dem HERRN, deinem Gott, der dich aus Ägyptenland, aus dem Diensthaus, geführt hat,

Mose trat an das Lagertor und sagte: Wer für den Herrn ist, her zu mir! Da sammelten sich alle Leviten um ihn. Er sagte zu ihnen: So spricht der Herr, der Gott Israels: Jeder lege sein Schwert an. Zieht durch das Lager von Tor zu Tor! Jeder erschlage seinen Bruder, seinen Freund, seinen Nächsten. Die Leviten taten, was Mose gesagt hatte. Vom Volk fielen an diesem Tag gegen dreitausend Mann. Dann sagte Mose: Füllt heute eure Hände mit Gaben für den Herrn! Denn jeder von euch ist heute gegen seinen Sohn und seinen Bruder vorgegangen, und der Herr hat Segen auf euch gelegt.

5. Mose Kapitel 23/1. Mose Kapitel 17, Wer darf rein?:

Es soll kein Zerstoßener noch Verschnittener in die Gemeinde des HERRN kommen.
Es soll auch kein Hurenkind in die Gemeinde des HERRN kommen, auch nach dem zehnten Glied, sondern soll allewege nicht in die Gemeinde des HERRN kommen.

Und wenn ein Knäblein an der Vorhaut seines Fleisches nicht beschnitten wird, dessen Seele soll aus seinem Volke ausgerottet werden, weil es meinen Bund gebrochen hat

Außerdem natürlich, 5. Mose Kapitel 22:

Ein Weib soll nicht Mannsgewand tragen, und ein Mann soll nicht Weiberkleider antun; denn wer solches tut, der ist dem HERRN, deinem Gott, ein Greuel.

und ganz wichtig, 3. Mose Kapitel 20:

Wenn ein Mann oder Weib ein Wahrsager oder Zeichendeuter sein wird, die sollen des Todes sterben. Man soll sie steinigen

Dies ist eine Auswahl, die beliebig fortgesetzt werden kann.

Zum Staat I

„Der Staat ist eine Maschine in den Händen der herrschenden Klasse zur Unterdrückung des Widerstands ihrer Klassengegner. In dieser Hinsicht unterscheidet sich die Diktatur des Proletariats im Grunde genommen durch nichts von der Diktatur jeder anderen Klasse, denn der proletarische Staat ist eine Maschine zur Niederhaltung der Bourgeoisie.“

Josef Stalin

Zur Anarchie II

„Sie könnten es sich ganz einfach machen:
Erstens, wir sind Anarchisten.
Zweitens, wir haben den Durchblick.
Drittens, die meisten Menschen haben keinen Durchblick.
Viertens, Unterdrücker haben auch den Durchblick,
wollen aber Unterdrücker bleiben und sind deshalb unsere Feinde.
Fünftens, wir kämpfen die Feinde nieder.
Sechstens, damit das geht, bilden wir Durchblicker eine verschworene Gemeinschaft.
Siebtens, die zeigt den Menschen ohne Durchblick, wo’s lang geht.
Achtens, wenn die nicht wollen, helfen hier ihnen auf die Sprünge.
Neuntens, nach der Revolution schaffen wir dann alles Schlechte ab.
Zehntens, wer das gute nicht will, ist unser Feind.
Alles wird gut, wir wissen den Weg, folgt uns!
- kann dass das Strickmuster anarchistischen Wirkens sein?“

Horst Stowasser

Zur Anarchie I

„Wir sind überzeugt, dass Freiheit ohne Sozialismus
Privilegienwirtschaft und Ungerechtigkeit,
und Sozialismus ohne Freiheit
Sklaverei und Brutalität bedeutet.“

Michail Bakunin